
Was macht eine Agrardrohne?
- Was aus der Luft kommt, hinterlässt keine Fahrspur.
- Nasse Böden und steile Hänge sind für sie kein Hindernis.
- Wir fliegen Ihre Fläche und dokumentieren, was ausgebracht wurde.
Ein Fluggerät für die Fläche
Eine Agrardrohne ist ein Multikopter mit Tank oder Streubehälter, gebaut für die Arbeit über landwirtschaftlichen Flächen. Sie fliegt eine vorher festgelegte Bahn ab, hält Höhe und Geschwindigkeit selbst und bringt dabei aus, was im Behälter ist. Der Pilot steht am Feldrand und behält den Flug im Blick.
Weil die Bahn aus Kartendaten stammt, wird die Fläche vollständig abgedeckt und nichts doppelt behandelt. Was geflogen wurde, lässt sich hinterher belegen.
Was sie ausbringt
Am häufigsten sind Nützlinge. Gegen den Maiszünsler werden Schlupfwespen in kleinen Kugeln über dem Bestand verteilt, punktgenau und im richtigen Zeitfenster. Dazu kommen Saatgut für Zwischenfrüchte und Untersaaten sowie flüssige Mittel, die aus der Luft ausgebracht werden dürfen.
Für jede dieser Aufgaben gelten eigene Vorgaben, vom Abstand zum Gewässer bis zum Wetterfenster. Was auf Ihrer Fläche zulässig ist, klären wir vor dem Termin und nicht danach.
Der Zeitpunkt entscheidet dabei mit. Nützlinge wirken nur in einer engen Spanne, und die richtet sich nach dem Schädling, nicht nach dem Kalender. Aus der Luft lässt sich dieser Punkt leichter treffen, weil weder Bodenzustand noch Bestandshöhe im Weg stehen.
Warum die Fläche das dankt
Der größte Unterschied liegt am Boden. Ein Schlepper mit vollem Fass wiegt mehrere Tonnen. Jede Überfahrt drückt den Boden zusammen, und in verdichtetem Boden bekommt die Wurzel weniger Luft und weniger Wasser. Die Drohne hebt ab, die Fläche bleibt unberührt.
Dazu kommt der Zeitpunkt. Nach Regen ist ein Acker oft tagelang nicht befahrbar, und genau dann läuft das Zeitfenster für eine Maßnahme ab. Auch steile Hänge, nasse Senken und Bestände, die schon hoch stehen, sind aus der Luft erreichbar. Wer nicht auf abgetrocknete Böden warten muss, trifft den richtigen Termin.
Was die Drohne nicht macht
Sie reinigt nicht. Das ist der häufigste Irrtum, und er hält sich hartnäckig. Auf einer Photovoltaikanlage arbeiten der Waschroboter und die Lanze, gereinigt wird mit reinem Osmosewasser. Die Drohne fliegt dort vorab und zeigt, wo der Belag sitzt. Sie sucht die Stellen, gearbeitet wird danach am Boden.
Neben der Fläche hat sie ein zweites Feld: die Behandlung des Eichenprozessionsspinners in Baumkronen, an die man vom Boden aus schwer herankommt. Beides sind eigene Aufträge mit eigenem Gerät. Sagen Sie uns, was auf Ihrer Fläche ansteht, dann sagen wir Ihnen, ob die Drohne dafür das richtige Werkzeug ist.
Lassen Sie uns einmal auf Ihre Anlage schauen.
Ein kurzes Gespräch, ein Blick auf Anlage oder Dach, ein Festpreis. Bis dahin kostet Sie das nichts. Danach entscheiden Sie in Ruhe.
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