
Was ist ein Hotspot?
- Eine einzige abgedeckte Zelle bremst den ganzen Strang.
- Aus einem Schattenfleck wird Wärme, aus Wärme ein bleibender Schaden.
- Regelmäßige Reinigung ist die einfachste Vorsorge.
Eine Zelle, die heizt statt zu liefern
Ein Photovoltaikmodul besteht aus vielen Zellen, die in Reihe geschaltet sind. Sie liefern gemeinsam Strom, und die schwächste Zelle gibt das Tempo vor. Liegt auf einer einzelnen Zelle ein Fleck aus Vogelkot, Laub oder festem Schmutz, dann erzeugt sie kaum noch etwas. Der Strom der übrigen Zellen fließt trotzdem weiter. Die abgedeckte Zelle wirkt dabei wie ein Widerstand und setzt die Energie in Wärme um. Genau diese Stelle heißt Hotspot.
Auf einem Wärmebild ist das gut zu erkennen. Die betroffene Zelle leuchtet deutlich heller als ihre Nachbarn. Von unten sieht man davon nichts, der Ertrag geht trotzdem zurück.
Wie es dazu kommt
Meist braucht es dafür wenig. Vogelkot trocknet fest an und bleibt liegen. Laub sammelt sich in der untersten Modulreihe, dort läuft das Wasser der ganzen Fläche vorbei. Moos und Flechten wachsen vom Rahmen her ins Bild. Dazu kommt der Film aus Staub, Pollen und Ruß, den ein Regenschauer nicht abspült, sondern verteilt.
Auch Teilverschattung durch einen Baum, einen Schornstein oder eine Satellitenschüssel wirkt so. Der Unterschied liegt in der Zeit: Ein Schatten wandert über den Tag weiter, ein Fleck bleibt liegen, wo er ist.
Was ein Hotspot anrichtet
Zuerst kostet er Ertrag. Weil die Zellen in Reihe hängen, zieht eine schwache Zelle den ganzen Strang mit nach unten. Ein kleiner Fleck bremst also weit mehr als seine eigene Fläche.
Dann kostet er Substanz. Die Wärme arbeitet gegen die Einbettung der Zelle und gegen die Rückseitenfolie. Aus der wiederkehrenden Belastung wird ein bleibender Zellschaden, sichtbar als brauner Fleck im Modul. Der lässt sich nicht mehr wegwischen. Bypassdioden begrenzen den Schaden, verhindern ihn aber nicht.
Was wir dagegen tun
Ein Hotspot lässt sich nicht reparieren, wohl aber vermeiden. Der Waschroboter fährt über die Modulreihen und nimmt den Belag ab, bevor er sich festsetzt. Gereinigt wird mit reinem Osmosewasser, das ohne Kalkränder abtrocknet. Ihre Anlage muss dafür niemand betreten.
Vorab sehen wir uns die Anlage aus der Luft an. Die Drohne zeigt in wenigen Minuten, wo der Bewuchs sitzt und welche Reihen es wirklich nötig haben. Wie oft eine Reinigung sinnvoll ist, hängt vom Standort und vom Neigungswinkel ab. Nach der Besichtigung sagen wir Ihnen, was in Ihrem Fall gebraucht wird, und was nicht.
Lassen Sie uns einmal auf Ihre Anlage schauen.
Ein kurzes Gespräch, ein Blick auf Anlage oder Dach, ein Festpreis. Bis dahin kostet Sie das nichts. Danach entscheiden Sie in Ruhe.
Antwort in 24 Stunden · Besichtigung kostenlos · Festpreis vor Beginn