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Wash Solar
Große Photovoltaikanlage auf einem Hofdach, ein Mitarbeiter reinigt die Modulreihen mit der Lanze

Warum ist Moos auf dem Dach ein Problem?

  • Ein Moospolster hält Wasser wie ein Schwamm.
  • Was oben wächst, liegt irgendwann in der Regenrinne.
  • Wir holen es herunter, ohne dass jemand über die Ziegel läuft.

Was Moos auf dem Dach überhaupt macht

Moos hat keine Wurzeln im eigentlichen Sinn. Es nimmt Wasser über die ganze Pflanze auf und hält es fest. Ein handgroßes Polster wiegt trocken fast nichts und nass ein Vielfaches davon. Auf dem Dach findet es alles, was es braucht: eine raue Oberfläche zum Festhalten, Staub als Nährboden und Schatten, in dem es nach dem Regen lange feucht bleibt.

Deshalb steht es zuerst auf der Nordseite, unter Bäumen und im unteren Drittel der Dachfläche. Dort läuft das Wasser der gesamten Fläche vorbei.

Wie es auf den Ziegel kommt

Am Anfang steht ein dünner Film aus Staub, Pollen und Algen. Er macht die glatte Oberfläche aufnahmefähig. Sporen liegen ohnehin in der Luft, sie brauchen nur diesen Halt.

Ist der Ziegel älter und die Deckschicht abgewittert, geht es schneller. Auch Flechten bereiten den Boden, sie rauen die Oberfläche zusätzlich auf. Beides tritt oft auf derselben Fläche auf.

Was es anrichtet

Das Polster hält die Feuchtigkeit direkt auf dem Ziegel. Der trocknet nicht mehr durch und geht nass in den Winter. Beim Frost gefriert das Wasser in der Pore und sprengt Stück für Stück Material ab.

Dazu kommt der Ärger im Alltag. Abgelöste Polster wandern in die Regenrinne und setzen den Ablauf zu. Steht das Wasser dort, läuft es an der Fassade herunter oder unter die Traufe. Auf einer Photovoltaikanlage kostet Bewuchs am Rahmen zusätzlich Ertrag, weil er einzelne Zellen abdeckt und einen Hotspot begünstigt.

Was hilft, und was schadet

Abkratzen von Hand holt nur, was obenauf liegt, und beschädigt dabei die Oberfläche. Der Hochdruckreiniger auf voller Stufe treibt Wasser unter die Ziegel und nimmt die Deckschicht gleich mit. Beides macht die Fläche für den nächsten Bewuchs empfänglicher als vorher.

Wir arbeiten mit dem Druck, den die Oberfläche verträgt, vom Boden oder von der eigenen Arbeitsbühne aus. Auf der Anlage fährt der Waschroboter mit gleichmäßigem Anpressdruck über die Modulreihen und reinigt mit Osmosewasser. Auf dem Ziegeldach führt ein Mensch die Lanze. Wo der Bewuchs tief sitzt, kommt ein biologisch abbaubares Mittel dazu, sparsam dosiert.

Danach ist die Fläche nicht für immer sauber, aber der Zähler steht wieder auf Anfang. Wie lange das hält, hängt von Lage und Neigung ab. Nach der Besichtigung sagen wir Ihnen, was für Ihr Dach realistisch ist.

Lassen Sie uns einmal auf Ihre Anlage schauen.

Ein kurzes Gespräch, ein Blick auf Anlage oder Dach, ein Festpreis. Bis dahin kostet Sie das nichts. Danach entscheiden Sie in Ruhe.

Antwort in 24 Stunden · Besichtigung kostenlos · Festpreis vor Beginn