
Was ist Teilverschattung?
- Ein Schatten auf einer Zelle bremst den ganzen Strang.
- Der Baum wächst weiter. Der Schmutzfilm auch.
- Was sich wegreinigen lässt, sollte weg.
Ein Teil im Schatten, die ganze Reihe langsamer
Von Teilverschattung spricht man, wenn nur ein Ausschnitt der Anlage im Schatten liegt und der Rest in der Sonne. Das klingt harmlos und ist es nicht. Die Zellen eines Moduls sind in Reihe geschaltet, und in einer Reihe bestimmt das schwächste Glied den Strom. Eine abgedeckte Zelle zieht ihre Nachbarn also mit nach unten. Der Verlust fällt regelmäßig größer aus als der Flächenanteil des Schattens.
Bypassdioden mildern das ab. Sie überbrücken den betroffenen Teil des Moduls, damit der Rest weiterarbeiten kann. Der überbrückte Teil liefert dann allerdings gar nichts mehr.
Woher der Schatten kommt
Manche Ursachen sind gebaut oder gewachsen: der Schornstein, die Satellitenschüssel, das Nachbarhaus, der Baum, der in zehn Jahren zwei Meter zugelegt hat. Solche Schatten wandern über den Tag und über das Jahr. Entschärfen lassen sie sich nur durch Rückschnitt oder eine andere Verschaltung der Anlage.
Die andere Hälfte liegt direkt auf dem Glas: Vogelkot, Laub in der untersten Modulreihe, Moos am Rahmen, dazu der Film aus Staub, Pollen und Ruß. Dieser Schatten wandert nicht. Er bleibt liegen, wo er ist, und wird über die Jahre dichter. Genau dieser Teil lässt sich abstellen.
Was daraus wird, wenn es bleibt
Kurzfristig kostet Teilverschattung Ertrag, und zwar nicht nur an der einen Stelle, sondern im ganzen betroffenen Strang. Wie viel das ausmacht, hängt von der Anlage ab, vom Neigungswinkel und davon, wie viele Module betroffen sind. Verlässliche Zahlen dazu gibt es erst nach einem Blick auf die Anlage.
Langfristig wird daraus ein technisches Problem. Eine dauerhaft abgedeckte Zelle wandelt den Strom der anderen in Wärme um. Aus dem Schattenfleck wird ein Hotspot und daraus ein bleibender Zellschaden. Bei Vogelkot geht das besonders schnell, weil er punktgenau deckt und fest antrocknet.
Was wir tun können und was nicht
Einen Schornstein bekommen wir nicht weg. Alles, was auf dem Glas liegt, schon. Der Waschroboter fährt über die Modulreihen und nimmt den Belag ab, gereinigt wird mit reinem Osmosewasser. Ihre Anlage muss dafür niemand betreten.
Vorab schauen wir aus der Luft nach. Die Drohne findet in wenigen Minuten die Reihen, an denen es wirklich klemmt. Das spart Zeit vor Ort, und Sie erfahren vor dem Angebot, was eine Reinigung bei Ihnen bringen kann. Wenn sie sich gerade nicht lohnt, sagen wir Ihnen auch das.
Lassen Sie uns einmal auf Ihre Anlage schauen.
Ein kurzes Gespräch, ein Blick auf Anlage oder Dach, ein Festpreis. Bis dahin kostet Sie das nichts. Danach entscheiden Sie in Ruhe.
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